Ruby Braff-George Barnes Quartet plays Rodgers & Hart

Diese famose Band hat in den Sechzigern und Siebzigern eine Combo-Musik gemacht, die dreißig Jahre früher hochmodern gewesen wäre. Die wundervollen Arrangements dieser knappen Meisterwerke zeigen, was man mit einer winzigen Besetzung (Trompete, Gitarre, Rhythmusgitarre, Bass) alles machen kann - und den beiden Leadern reichen auch mal acht Takte Solo, um wahre Edelsteine zu formen.

(Vielleicht noch einmal nachdrücklich betont: dies ist keinesfalls eine Swingrevival-Platte, und ich muss mich korrigieren: sie wäre selbst sagen wir 1942 (Nat King Cole!) kaum möglich gewesen. Diese vier großartigen Musiker machen dagegen etwas, was heutzutage modern ist: alles klingt irgendwie "old school", ist aber völlig zeitgenössisch.)