Bob Brookmeyer + New Art Orchestra: New Works / Celebration

Es ist eigentlich unnötig, zu erwähnen, dass Mr. Brookmeyer einer der wichtigsten Jazzkomponisten der vergangenen Jahrzehnte war. Diese Platte ist eine Bestätigung dieser Aussage.

"Celebration" besteht aus vier Teilen, und der ursprüngliche Solist war Gerry Mulligan. Hier spielt Scott Robinson, und er beherzigt das Diktum von Pepper Adams, dass ein Baritonist keine Angst haben sollte vor dem Lärm, den sein Horn macht. (Leider gibt es Baritonisten, die denken, dass es egal ist, wenn ihr Horn Scheiße klingt, aber das ist natürlich nicht dasselbe.)

Ich persönlich bin ja der Ansicht, dass Scott Robinson Bob Mintzer auf dessen Basie-Album schier an die Wand spielt (als Tenorist in dem Fall). Und auf dieser Platte spielt er hinreißend - so hinreißend, dass mich die anderen vier Stücke immer noch ein wenig enttäuschen (oooch, schon wieder kein Barisolo!).